Mit dem Rollator auf dem Jakobsweg: Etappe an der deutsch-schweizerischen Grenze
Datum 13.05.2025 Quelle: Bundespolizeiinspektion Konstanz
Ein schwerer Dienstunfall Mitte der 90er Jahre mit lebenslangen Konsequenzen gab Kay Heller den Anstoß zu einem wagemutigen Projekt: er möchte den Jakobsweg von München nach Santiago de Compostela wandern, trotz einer Einstufung mit Behinderungsgrad 100 und seit 2024 mit Hilfe eines Rollators.
Kay Heller, Kollege der Landespolizei Bayern und zuletzt, trotz körperlicher Einschränkungen, als Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Oberstdorf tätig, wurde 1994 in einer Kontrolle von einem Fahrzeug angefahren. Er überlebte den Unfall, muss seitdem jedoch mit den Folgen der multiplen Verletzungen leben. Der eigene Schicksalsschlag bewegte ihn dazu, etwas zu machen: dass trotz eines solch einschneidenden Erlebnisses die Lebensziele verändert werden können und dass in schweren Genesungswegen doch das Ende der beruflichen Laufbahn bedeuten muss. Sein ambitioniertes Ziel, den Pilgerweg zu wandern, verbindet Kay Heller nun mit der Gründung des Vereins »we walk for a smile« zur Unterstützung von Kindern mit Behinderung. Dafür sammelt er auf seiner Reise auch Spenden.
Inzwischen hat der Pilger den Bodensee erreicht und mit der Inspektion Konstanz Kontakt aufgenommen. Zur Dokumentation seiner Reisetappen wünschte er sich ein Bild mit einem Kollegen oder einer Kollegin bei seinem Grenzübertritt am vergangenen 10. Mai. Eine Streife der diensthabenden Schicht erklärte sich bereit und stand für ein Bild am Grenzübergang in Konstanz zur Verfügung, bevor Kay Heller seine Reise in Richtung Spanien fortsetzte.
Informationen zu Kay Heller, seinem Vorhaben und dem Verein können auf www.we-walk-for-a-smile.de nachgelesen werden.
